Nach den Demokratie und Freiheitsbewegung im nahen Osten scheint es eigentlich folgerichtig, dass auch die Palästinenser einen eigenen Staat bekommen sollten.
Die Bemühungen scheiterte bis jetzt an den Protesten Israels, die bis vor kurzem auch die USA auf ihrer Seite hatten. Doch unter Präsident Obama wurde die Kritik an Israel wegen dem israelischen Siedlungbau in der West Bank und den immer wieder gescheiterten Friedensgesprächen zwischen Israel und Palästina auch von der amerikanischen Regierung immer stärker. Und jetzt scheint etwas unglaubliches zu passieren. Die New York Times berichtet, bei der UN spreche man darüber, Palästina als Staat mit den 1967 gezogenen Grenzen, also mit Gaza, West Bank und Jerusalem anzuerkennen.
Dann wäre die Lage denkbar schlecht für Israel weil diese mit dem Siedlungbau das Gebiet eines anderen Landes besetzt haben würden. Die ganze überhebliche Einstellung, die sich in der Siedlungpolitik wiederspiegelt wäre jeglicher Grundlage entzogen. Es wäre sicherlich ein guter Schritt für die Region, da es Israel auf den Boden der Tatsachen zurückhohlen würde und ernste Friedensgespräche nach sich ziehen müsste.
Doch wir werden wohl auf September warten müssen, um näheres zu erfahren.
(Mo)